Alles BÖSE kommt von OBEN!

Was weiß das Versuchskaninchen vom Versuch?

"Die gefaehrlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstoeren den Geist, die Kreativitaet und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel." M.A.Verick © 2006 by M.A.Verick Alle Rechte vorbehalten. Der Text darf weitergegeben und publiziert werden. Das Medienmonopol für ebook-reader oder als PDF HIER kostenlos runterladen. Lesen Sie auch "Die geheime Akte"!.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Haben die Medien wirklich so viel Macht?

Die meisten Menschen haben ihr Spezialgebiet, auf dem sie glänzen oder nicht, wissen sonst doch aber zu wenig für ein eigenständiges Leben. Sie folgen und brauchen Vorgaben Dritter (meistens der Medien), treffen tatsächlich kaum echte eigene Entscheidungen und sind damit streng genommen ungeeignet für eine Demokratie.

In einer echten (und damit utopischen) Demokratie sollte jede Wahl, jede Entscheidung nach Prüfung aller Fakten (!) getroffen werden. In der Realität ist es kaum möglich (und erwünscht), alle Fakten zu sichten und diese von Propaganda zu trennen. Es fehlt die Zeit, die Motivation und die Fähigkeit. Wer (und da schließe ich mich nicht aus) sah nicht lieber den knappen Sitz von Pamela Andersens Badeanzug in "Baywatch" als die dritte Sitzung des Bundestags mit Rita Süssmuth? -Nicht umsonst wird daher als "fachkundiger" Mittelsmann der MdB Bundestagsabgeordnete zwischengeschaltet. Nun, dieser ist Berufspolitiker, möchte Bürokrat bleiben, die nächste Wahl gewinnen und Karriere machen. Er ist damit auf Medienunterstützung angewiesen (= kann sich keinen "Skandal" leisten).

Der rasante Wechsel Nazis-Kommunisten-Bundesrepublik in den "neuen" Bundesländern beweist doch, dass es für einen Großteil ohnehin keinen Unterschied macht, wer das Sagen hat. So groß ist der Unterschied zwischen Nazis und Kommunisten nicht. In beiden Fällen gibt es keine Entscheidungsfreiheit, sondern nur Vorgaben von oben. Alles ist "geregelt". Ordnung muss schließlich sein... Es wird sich halt angepasst. Wenn nun die demokratische Möglichkeit besteht, diese Untertanen durch die Reihe (vom Politiker bis zum Gastarbeiter) zu beherrschen und bei Bedarf auszusaugen (erst knöpfen wir Ihnen demokratisch notwendig das Steuergeld ab, und verteilen es dann unter verschiedenen Vorwänden in unsere Taschen um), wie die unterirdischen Morlocks die blonden, im "Paradies lebenden" Elois im Film-Klassiker "Die Zeitmaschine", und die Untertanen auch noch freiwillig kooperieren, warum nicht? – Im Grunde ist es nur moderne Kolonialpolitik: Medienmanipulation ersetzen Schwert und Folter.

Alles was dazu in der heutigen Welt notwendig ist, ist eine starke Medienpräsenz. Und die lässt sich weltweit mit ein paar Nachrichtenagenturen, Fernsehstudios, Satellitenstationen und Filmproduktionen sowie renommierten Zeitungen schnell erzielen, da der Rest, z.B. die deutsche Presse bei US-oder weltweiter Berichterstattung, ohnehin nur von den US Presseagenturen (Reuters, AP Associated Press, UPI United Press International, New York Times Service, Washington Post,CNN etc.) abschreibt oder "inspiriert" wird (vgl. Artikel in jeder beliebigen Tageszeitung bzw. internationale Nachrichten im Fernsehen).

Noch besser können in Spielfilmen und Unterhaltungsshows, fast alle aus den USA oder nach US Erfolgsvorbild gestrickt, die "richtigen" Wertvorstellungen und das "richtige" Weltbild weltweit verdeckt effektiv vermittelt werden. Wer so die Gegenwart scheinbar kontrolliert, kann auch die Vergangenheit wie gewünscht gestalten. In Spielfilmen wird Geschichte "passend" dargestellt, Emotionen werden in die "richtige" Richtung freigesetzt. Bei Bedarf kann zu jedem Ereignis ein Film produziert werden, der über die Hintergründe unterhaltend "aufklärt". Die Grenze zwischen Fiction und Realität wird oft bewusst verwischt. Besonders stark ist die Wirkung auf Kinder. Nicht umsonst werden ganze Schulklassen ins Kino getrieben, um "erzieherisch wertvolle Filme" anzuschauen.

Filme haben eine sehr viel höhere Manipulationswirkung als Nachrichten. Nachrichten werden gelesen oder bewusst gesehen, während der Spielfilm immer ins Unterbewusstsein zielt. Das Ereignis mischt sich mit Emotionen und wird so ins Gedächtnis gebrannt. Man weiß dann "zwar nicht mehr wo, aber man hat es ja mit eigenen Augen gesehen", z.B. in einem James Bond Film.

Dort lernen wir, dass nur der Staat oder dessen Agenten die "zivilisierte Welt" vor "Bösem" bewahren können, wobei natürlich unterstellt wird, dass nur die Anderen "böse" sind und der Staat und seine Agenten immer "gut".

Auch lernen wir, dass es selbst für einen schlecht bezahlten Major (= UK Navy Dienstgrad "Commander") heldenhaft, First class und richtiger jetsetie ist, ein beamteter Killer zu sein, obwohl sich als talentierter Freelancer ein Vielfaches verdienen ließe, dann allerdings ohne staatsgarantierten Rentenanspruch. Das Risiko gekillt oder (vom "Feind") als Terrorist oder Mörder verurteilt zu werden, ist für beamtete Killer und Freelancer identisch. Unser Held, der mit Vodka-Martini betäubte "gute" Killer, ist natürlich nicht an Freiheit interessiert.

Er ist gerne ein Instrument des Staates (und damit der Drahtzieher) und wird so zum Idealmann jeder Frau und zum Vorbild, zum Traum jedes 12-Jährigen. Sein Gegenspieler, der "böse" Killer, ist immer nur ein schwerreicher, unabhängiger Tycoon, der seinen Reichtum und sein Talent nicht "zum Wohl der Allgemeinheit" (wie der Staat) nutzt, sondern alles riskiert, um sich gierig mehr Macht (Weltherrschaft) zu sichern. Da diese Macht aber bereits "zum Wohl aller" demokratisch (auf eine kleine Elite) verteilt ist, und das auch so bleiben soll, ist der Gegenspieler immer "böse" und verdient es, am Ende zu explodieren oder besonders schmerzhaft zu sterben.

Das "Gute" siegt und wird mit Sex, Champus und Kontrollanrufen belohnt. Guten Sex gibt es aber in jeder Großstadt für USD 3.000 die Nacht, First Class Hotel Suite, ein abgestelltes Telefon und ein paar Flaschen Dom inklusive. Aber jeder Mann hat eben seinen Preis... oder ist es doch der Rentenanspruch und die schöne Uniform?

Natürlich sind die James Bond-Filme keine Ausnahmen, sondern die Regel. Fast alle Filme insbesondere Fernsehfilme und Fernsehserien -"zeigen", wie sehr wir einen starken Staat nötig haben und von diesem abhängig sind. Der Staat regelt unser Leben und löst unsere Probleme. Ohne Staat gäbe es nur Chaos und Anarchie, und das macht -obwohl noch niemand in Anarchie gelebt hat -Angst.

Nur der Staat (und seine Beamten, die Helden und Experten) könnten uns vor Gefahren bewahren und uns aus Notsituationen retten. Nur der Untertan genieße Sicherheit. Alleine seien wir machtlos. Opfer, die beschützt werden müssen. Ohne staatlichen Schutz könnten wir nicht leben. Daher kann auch zuviel Unabhängigkeit, Eigeninitiative und das Bewusstsein, für das eigene Leben und eigene Entscheidungen selber verantwortlich sein zu wollen (und zu können!!!), nur schädlich sein.

Natürlich "Eigeninitiative", man sei ja kein Kommunist, aber bitte nur im genehmigten Rahmen. Wer wirklich unabhängig denken kann und eigenständig handeln will, ist in 99% aller Filme entweder zum Scheitern verurteilt oder ein Verbrecher. Das Weltbild des Untertanen, jeden Abend erneut mit Angst vor jeder Ungewissheit in die Köpfe manipuliert. Solange, bis er dann irgendwann "weiß", dass alles, das nicht ausdrücklich schriftlich genehmigt wurde, verboten sein muss... Alles nicht möglich, schon aus "versicherungstechnischen Gründen"... Mauern und Ketten sind überflüssig, wenn das Gefängnis im Kopf die ganze Freiheit bestimmt, die man noch will -und echte Freiheit undenkbar ist.

(Wenn Sie es nicht glauben wollen, prüfen Sie die obige These, indem Sie in den nächsten Tagen einmal intensiv und bewusst Fernsehen und Spielfilme schauen.)

Alles, was wir wissen, wissen wir von unseren Eltern, Lehrern, Freunden, Bekannten aus Büchern aus dem Fernsehen von Wissenschaftlern und vor allem von Journalisten... Aus und selbst heraus wissen wir nur sehr wenig, alles wurde uns beigebracht und wir übernehmen alles ohne es zu hinterfragen.

Heute bestimmt das TV unsere Welt. Moden, Geschmack, politische Weltanschauung: Alles, was wir wissen, wissen wir von Journalisten... Alles wird vom TV bestimmt. MTV bis Tagesthemen, CNN bis Schwarzwaldklinik. Die USA wurden so innerhalb von zehn Jahren vom Land der Lucky Strike-, Camelund Marlboro-Freiheitsromantik in eine Nation von faschistisch militanten Nichtrauchern gedreht. Wer in der Lage ist, den Millionen von nikotinsüchtigen Rauchern ungestraft das tägliche Lieblingsspielzeug, die Zigarette, zu nehmen, der kann jederzeit jede politische Maßnahme rechtfertigen und durchsetzen. Wenn ein Fernsehbericht berechtigt oder unberechtigt ganze Wirtschaftszweige zerstören kann, ist der gezielte Abschuss einer Person nur Randübung. Der Politiker wird somit zum Sklaven der Medien.

Ohne Medienunterstützung gelingt keine Wahl (oder politische Karriere), denn wer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Meinung der Massen und damit die Wählerstimmen. Dabei sind politische Fakten nebensächlich. Die Glaubwürdigkeit und die Karriere eines exzellenten Politikers, Richters oder Bürokraten sind schnell ruiniert, wenn sich z.B. plötzlich eine Ex-Sekretärin findet, die eine Strafverfolgung wegen angeblicher sexueller Belästigung durchsetzen will, weil ihr ein Verlag mit einem millionenschweren Buchvertrag winkt und ihre Anwälte einen schönen Schadenersatzanspruch verprechen.

Ohne die Millionen aus dem Buchvertrag und Schadenersatzanspruch hätte sich die Sekretärin sicher an keine "sexuelle Belästigung" (sexual harrasment) erinnern können. Was sind schon die Millionen für eine Buchvertrag, wenn dadurch ein "unwilliger" Politiker mit einem Willigen ersetzt werden kann, der sich bei einem nächsten Milliardendeal eben nicht querlegt?

2003 wollte Arnold Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien werden. Plötzlich wird in den Medien berichtet (AP, 25.07.03), dass Arnolds Vater nicht nur ein Nazi, sondern auch SA-Mitglied war. Arnold spendet dem Simon Wiesenthal Center 750.000 US-Dollar und hilft, mehrere Millionen mehr als Spenden zu sammeln. Arnold kämpft gegen Antisemitismus.

Die Medien haben die Wahl: Sie können Arnolds Nazi-Vater vergessen oder hysterisch aufbauschen, und Arnold so jede Chance auf einen Wahlsieg nehmen. Auch hat ein Schleim-Journalist noch irgendwo ein Interview aus den Siebzigern, in dem Arnold über Schwule herzieht, von Sexaffairen im Fitnesscenter berichtet und mit seiner Potenz prahlen soll. Ein Unding in den politisch korrekten und heuchlerisch prüden USA. Wie werden die Medien entscheiden? -Nun, das ist alleine von Arnolds zukünftigen Verhalten abhängig... Die juristische Tatsache, dass ein Sohn nicht für die Taten seines Vaters verantwortlich sein kann, und ein fast 30 Jahre altes Interview keinerlei Aussagekraft hat (verjährt ist), wird ignoriert.

Selbst wenn ein Politiker als Idealist beginnt (und nicht nur, weil er keinen anderen Job finden kann), muss er auf dem Karriereweg, eben der Suche nach Wahlmehrheiten, irgendwo immer dreckige Kompromisse eingehen, Versprechen abgeben, die er nicht halten kann, mit anderen Worten lügen und betrügen, um Wahlen zu gewinnen, Einfluss zu maximieren und sowohl finanzielle als auch politische Unterstützung zu sichern. Da es so, bedingt durch die Natur seiner Existenz, keinen ehrlichen und erfolgreichen (einflussreichen) Politiker geben kann, wächst sein moralisches und ggf. auch kriminelles Schuldkonto (Entscheidung gegen eigene Überzeugung oder besseres Wissen, zu Ungunsten seiner Wähler, Bestechung, Untreue, Verrat etc.) mit jedem Karriereschritt. Weicht er dann plötzlich von den Vorgaben ab, kann diese Schuld sofort einkassiert werden. "Beweise" lassen sich immer beschaffen oder ausradieren, Zeugenaussagen arrangieren, die politische Konkurrenz schläft schließlich nicht. Aber seit wann will die Masse der Untertanen Beweise sichten und prüfen, wenn die Schlagzeilen, Fotos und Kommentare in den Medien doch bereits "die ganze Wahrheit" verraten?

Da der Politiker aber Macht und Ansehen auf jeden Fall behalten möchte, geht er -wie gewohnt -weitere "Kompromisse" ein und folgt den Vorgaben. Wie wusste ein Taxifahrer kürzlich auf dem Weg von Manhattan zum JFK-Flughafen: "Was unterscheidet einen Politiker von einer Prostituierten? -Eine Prostituierte muss nicht soviel lügen." -Und sollte ein Politiker einmal ausnahmsweise nicht mit seiner eigenen Machtgeilheit und Eitelkeit erpressbar sein, kann dieser immer noch einem Attentat eines "verrückten Spinners" oder einer "Terrorgruppe" zum Opfer fallen, einen Unfall haben oder "Selbstmord" begehen...

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