Alles BÖSE kommt von OBEN!

Was weiß das Versuchskaninchen vom Versuch?

"Die gefaehrlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstoeren den Geist, die Kreativitaet und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel." M.A.Verick © 2006 by M.A.Verick Alle Rechte vorbehalten. Der Text darf weitergegeben und publiziert werden. Das Medienmonopol für ebook-reader oder als PDF HIER kostenlos runterladen. Lesen Sie auch "Die geheime Akte"!.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Die Kontrolle ist bereits realisiert!

Ihr Autor ist ja nicht der Erste, der sich mit der Kontrolle der Weltbevölkerung durch Manipulation und Gedankenkontrolle mit Hilfe der Medien beschäftigt hat, und erkennen musste, wie einfach sich diese verwirklichen lässt -ausreichend Kapital vorausgesetzt. Jeder Börsenspekulant ist z.B. daran interessiert, dass die von ihm gehaltenen Werte im Kurs steigen, also Gewinne bringen. Nehmen wir jetzt an, dass dieser Spekulant die große Masse zum Kauf seiner Aktien (=Kursanstieg) manipulieren könnte, ohne irgendwelche Konsequenzen fürchten zu müssen. Würde unser Spekulant darauf verzichten oder würde er -nach ersten Manipulationserfolgen und Höchstgewinnen -versuchen, mehr Einfluss auf die Entscheidungen der Masse zu erhalten und sich so mehr Milliarden und Macht garantieren, insbesondere, wenn die Manipulationen finanziell selbst tragend sind bzw. zusätzliche Gewinne sichern? Sie entscheiden!

Wussten Sie, dass das renommierte Wall Street Journal ursprünglich von zwei Börsenspekulanten (nicht Journalisten) herausgegeben wurde, die mit Hilfe der Artikel die Kurse bestimmter Aktien zum eigenen Vorteil beeinflussen wollten? Damals legal, heute illegal, aber ausgeschlossen oder nur diskreter abgewickelt? Sie entscheiden!

Aber nochmals zurück zum Inhalt:

Die großen (Buch-)Verlagshäuser wie Knopf, Simon and Schuster, Random House, Viking Press, Macmillian, Grosset & Dunlap, Bertelsmann etc. weisen die gleiche Struktur auf:

Neue Autoren werden aus einer Vielzahl von Manuskripten und Kontakten ausgewählt. In Deutschland erhalten Verlage z.B. um die 4.000 Manuskripte jährlich, von denen ca. zehn Bücher publiziert werden (und 3.990 nicht). In den USA treffen Literaturagenten die Vorauswahl, da kein Großverlag bereit ist, direkt mit einem unbekannten Autor zu verhandeln. Kein Manuskript, das den Interessen der Lektoren dieser Häuser bzw. den Agenten zuwider läuft, hat eine Chance auf eine Veröffentlichung. Wird es dennoch von einem kleinen, unabhängigen Verlag publiziert, wird es von den Massenmedien in der Regel ignoriert (keine Werbung, keine Kritik) oder von hauseigenen Kritikern verrissen. Die Qualität eines Buches sichert nicht automatisch Verkaufszahlen. Nur wenn das Publikum weiß, ein bestimmtes Buch existiert, kann ein Interessent es kaufen und lesen. Kleine unabhängige Verlage verfügen nicht über ausreichend Werbeetat, um aus einem Buch einen Bestseller zu machen. Die obigen Großverlage verfügen dagegen über Millionenetats, Werbe-und PR-Abteilungen, hauseigene Medien (Fernsehstationen, Magazine), Kritiker, Vertriebsketten etc. und können so aktiv ein "passendes" Buch auf Bestsellerniveau manipulieren.

Jeder US Bestseller sichert sich auch weltweit ein großes Publikum (siehe SPIEGEL-Bestsellerliste, z.B. Goldhagen, King, Grisham, Brown etc..) und wird damit auch international zum Meinungsmacher. Mit anderen Worten:

Eine kleine Gruppe, eine "Schulklasse", von vielleicht dreißig Lektoren und Chefredakteuren in New York City entscheidet, was weltweit Millionen Menschen vor dem Einschlafen lesen und folglich denken.

Was haben diese Lektoren gemeinsam? -Sie sind alle jederzeit ersetzbare, leicht kontrollierbare Angestellte in Positionen mit hohem gesellschaftlichen Status und Einfluss. Diesen Traumjob möchte niemand gerne verlieren... Widerstand gegen diskrete Weisungen von "oben" ist daher unwahrscheinlich, eine "automatische" Zensur, die "Schere im Kopf", wahrscheinlich. Anregungen (z.B. einen bestimmten Politiker zu verlegen) werden befolgt.

(Wer hier konkrete Namen der Lektoren und Chefredakteure wünscht, um bestimmte ethnische-religiöse Solidaritäten zu unterstellen bzw. abzuleiten, sollte wissen, dass sich Namen in den USA (und in GB) problemlos ändern lassen, und viele Einwanderer ihre Namen insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg neutralisiert und amerikanisiert haben, um Diskriminierung zu vermeiden, z.B. F.D. Roosevelt statt Rosenfeld, Henry Kissinger statt Avraham Ben Elazar, John F. Kerry statt Kohn wie sein Großvater, John Jay Sullivan statt Benjamin Netyanyahu, Harry S. Truman statt Samuel Treumann, Erster Weltkrieg-GB-Medientycoon Lord Northcliffe statt Stern, Medientycoon Robert Maxwell statt Ludwig Hoch, Paul Julius Reuters statt Samuel Levi Joseph etc.). Viel wichtiger als die Namen der Medienmacher, sind aber die Inhalte, die von diesen immer wieder verbreitet werden. Nicht die Herkunft oder Religion der Medienmacher ist entscheidend, sondern deren Arbeit, also die Berichte, Artikel, Shows, Dokumentarund Spielfilme etc. Wenn diese allgemein gleichgeschaltet und einer bestimmten politischen Richtung huldig sind, existiert ein Medienmonopol)

Die Schere im Kopf

Eine "automatische" Zensur findet sich so auch in den Köpfen der erfolgreichen Schriftsteller (und Drehbuchautoren, Filmemacher), schon, weil bekannt ist, dass alles andere sowieso abgelehnt wird.

Erhält ein Schriftsteller von einer Stiftung oder einem Großverlag einen Millionenauftrag, um z.B. eine Biographie zu schreiben oder ein historisches Ereignis zu dokumentieren, weiß der Schreiber, was besser unerwähnt bleibt (z.B. zahlte die Rockefeller Stiftung kurz nach Kriegsende rund USD 150.000, um eine offizielle Version des zweiten Weltkrieges erstellen zu lassen, deren Übersetzung weltweit auch heute noch in den Schulen der "internationalen Gemeinschaft" gelehrt wird).

Und sollte der Schreiber nicht wissen, auf was er "verzichten" sollte, werden "unpassende" Passagen später vom Lektor/Redakteur gestrichen. Sollte er dann einen zweiten Auftrag erhalten, sind ihm/ihr die unausgesprochenen "Richtlinien" spätestens jetzt bekannt, d.h. "erfolgreiche" Autoren, Filmemacher, Journalisten etc., die länger im Geschäft sind, kennen per definitionem die Regeln und befolgen sie auch.

Daraus folgt: Kein Manuskript, kein Artikel, kein Film, kein Bericht, keine Information etc., die sich gegen die Interessen des Monopols richtet, hat eine Chance auf Veröffentlichung in den Massenmedien.

Die wirklichen Konsequenzen der enormen Machtkonzentration auf eine kleine Interessengruppe sind erst auf den zweiten Blick erkennbar, da diese nicht allgemein als aktive Macher und Drahtzieher bekannt sind. Jeder noch so kleine Hinweis auf eine Machtkonzentration wird (bis auf ganz wenige Ausnahmen folgt) auf Schärfste bestritten, wobei der Effekt einer derartigen Abstreitungs-und Gegendruckkampagne die Machtkonzentration als Tatsache bestätigt. Jeder Ansatz einer Kritik oder die kleinste Abweichung von den allgemeinen Vorgaben wird so sofort erstickt, wobei die aufgesetzte Entrüstung und die medieninszenierten Tränen einer Flutwelle gleich jeden Kritiker umwirft und ertrinken lässt, wenn es diesem überhaupt gelingt, seine Analyse einem interessierten Publikum zu präsentieren resp. zu veröffentlichen.

Es gibt niemanden in der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft (der "internationalen Gemeinschaft"), der sich in den letzten Jahrzehnten erfolgreich dieser Macht widersetzt hat, ohne sofort Ansehen, Position, Karriere und ggf. auch seine Freiheit oder sein Leben zu verlieren.

Wer dagegen blind diese Interessen unterstützt, dem ist, einem Faustschen Pakt gleich, wenigstens temporär "Erfolg" garantiert. Politiker erhalten intensive Medienunterstützung (= gewinnen Wahlen) und größere finanzielle Zuwendungen, entweder indirekt als Spenden oder direkt als lukrative Honorare für "Engagements als Festredner". Auch beliebt sind Auszeichnungen und Preise. Unternehmern werden millionenschwere (Staats-)Aufträge erteilt und finanzielle Vergünstigungen gewährt, z.B. Subventionen und Bürgschaften, die "demokratisch" über die politischen Entscheidungsträger (s.o.) genehmigt werden können. Dieser "Erfolg" kann natürlich auch jederzeit wieder "weggenommen" werden, wenn z.B. neue Forderungen nicht erfüllt werden oder die Person ein Gewissen entwickeln und aus dem Gleichschritt fallen sollte. Da so keine Kritik zu erwarten ist, wächst die Machtkonzentration täglich. Die Interessengruppe hält de facto einen Freibrief, eine Carte Blache, und damit eine absolute Macht, die jeden historischen Tyrann zu einer Grundschuldlehrerin degradiert.

Zusammenfassung:

  1. Ein Medienmonopol kann Gedanken und Entscheidungen der Masse kontrollieren und sichert so unbegrenzte Macht und Kontrolle. Die Etablierung eines Medienmonopols ist langfristig möglich, ausreichend Kapital vorausgesetzt. Restriktive Gesetze lassen sich umgehen. Da eine große Kapitalkonzentration auf eine kleine Interessengruppe seit Jahrhunderten existiert und diese nicht frei von Machtambitionen ist, muss davon ausgegangen werden, dass auch das Medienmonopol bereits realisiert ist.

  2. Das Medienmonopol kann der Interessengruppe nur (mehr) Macht sichern, wenn es bestimmte inhaltliche Vorgaben und Regeln vorschreibt bzw. aktuell auf die Berichterstattung Einfluss nehmen kann. Die Vorgaben müssen von Angestellten kritikfrei und gleichgeschaltet umgesetzt werden. Meinungsmacher (Journalisten), die für das Monopol tätig sind, dürfen daher nur berichten, was dem Monopol (und seinen Eignern) im Endeffekt nützlich ist. Tatsachen lassen sich verschweigen, Lügen werden zur Wahrheit, Gründe lassen sich erfinden, Beweise werden überflüssig.

  3. Langfristig garantiert das Medienmonopol der Mehrheit der Bevölkerung ein Weltbild, das diese in völliger Anhängigkeit von der Interessengruppe hält und sie so zu Sklaven macht, selbstverständlich ohne dass diese sich der Abhängigkeit und des Sklavendaseins bewusst werden.

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